Chats und Konzentration: Arbeitsblatt zum Vortrag
Chats und Konzentration: Arbeitsblatt zum Vortrag
Diese Unterlage gehört zum Vortrag „Chats und Konzentration – wenn Nachrichten den Kopf besetzen“ und begleitet die Schülerinnen und Schüler dabei, die wichtigsten Inhalte des Vortrags festzuhalten, auf den eigenen Alltag zu übertragen und anschließend praktisch auszuprobieren.
Zu Beginn erhalten die Schülerinnen und Schüler zu jedem Kapitel eine kurze Leitfrage. Diese können sie während des Vortrags oder direkt im Anschluss beantworten. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel mitzuschreiben, sondern die zentrale Aussage des jeweiligen Abschnitts zu verstehen: Warum reagieren wir so schnell auf Nachrichten? Was machen Unterbrechungen mit unserer Konzentration? Wie beeinflussen Chats unsere Gefühle? Und warum braucht das Gehirn auch Phasen ohne neue Reize?
Im zweiten Teil folgen drei praktische Übungen, die über mehrere Tage als Hausaufgabe ausprobiert werden können:
Dopamin-Reset: Eine Woche lang täglich zehn Minuten Leere aushalten - ohne Handy, Musik oder andere Ablenkungen.
Ruhephasen für das Gehirn: Sieben Tage lang jeden Tag eine Alltagssituation bewusst ohne Multitasking durchführen.
Mentalen Speicher freimachen: Gedanken, Sorgen, offene Aufgaben und Gefühle für einige Minuten ungefiltert aufschreiben, um den Kopf zu entlasten.
Die anschließenden Reflexionsfragen sollen keine „richtigen“ Antworten liefern. Sie helfen den Schülerinnen und Schülern vielmehr dabei, Veränderungen bei sich selbst wahrzunehmen: Wann fiel Ruhe leicht oder schwer? Wie häufig wird automatisch zum Handy gegriffen? Was verändert sich, wenn nur eine Sache gleichzeitig gemacht wird?
Die Übungen können einzeln eingesetzt oder als 7-Tage-Challenge durchgeführt und anschließend gemeinsam in der Klasse ausgewertet werden.
Die Lehrkräfte dürfen die Übungen gerne selbst mitmachen. Das kann die gemeinsame Auswertung sogar bereichern, weil dadurch deutlich wird, dass Ablenkung, Multitasking und ein voller Kopf keine reinen „Schülerthemen“ sind. Eigene Erfahrungen können anschließend freiwillig mit der Klasse geteilt werden und helfen dabei, auf Augenhöhe über digitale Gewohnheiten, Konzentration und Ruhephasen ins Gespräch zu kommen.




















