Cybergrooming Strategien erkennen: Arbeitsblatt zum Vortrag
Cybergrooming Strategien erkennen: Arbeitsblatt zum Vortrag
Diese Unterlage gehört zum Vortrag „Cybergrooming – Strategien der Täter erkennen“ und unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, die wichtigsten Inhalte des Vortrags zu sichern und typische Täterstrategien besser zu erkennen.
Zu den einzelnen Kapiteln beantworten die Schülerinnen und Schüler kurze Leitfragen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, was Cybergrooming ist, welche Formen sexueller Gewalt im Netz vorkommen, wer Täter sein können und wie verbreitet Cybergrooming unter Kindern und Jugendlichen ist.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Strategien der Täter. Der Vortrag zeigt, dass Cybergrooming häufig nicht mit einer offensichtlichen Grenzüberschreitung beginnt. Täter können zunächst freundlich wirken, gemeinsame Interessen vortäuschen, Informationen sammeln und Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen. Erst später werden Kontakte persönlicher, Grenzen verschoben oder Druck aufgebaut.
Die wahre Geschichte aus dem Vortrag macht außerdem deutlich, welche Folgen Manipulation und Erpressung haben können. Deshalb sollte bei der Besprechung besonders sensibel vorgegangen werden.
Achtung: In der Geschichte geht es auch um das Thema Suizid!
Persönliche Erfahrungen müssen nicht vor der Klasse erzählt werden. Schülerinnen und Schüler sollten jederzeit selbst entscheiden können, ob sie etwas teilen möchten. Wenn während oder nach dem Vortrag Gesprächsbedarf entsteht, sollte auf vertrauliche Ansprechpersonen wie Eltern, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit oder Beratungsstellen hingewiesen werden. Die zentrale Botschaft des Vortrags lautet: Betroffene tragen keine Schuld und müssen mit einer solchen Situation nicht allein bleiben.




















