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Cybermobbing: Arbeitsblatt zum Vortrag

Cybermobbing: Arbeitsblatt zum Vortrag

Cybermobbing: Arbeitsblatt zum Vortrag

 

Diese Unterlage gehört zum Vortrag „Was Cybermobbing mit der Psyche macht“ und unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, zentrale Inhalte festzuhalten und die Auswirkungen von Cybermobbing besser zu verstehen.

 

Zu Beginn beantworten die Schülerinnen und Schüler Leitfragen zu den einzelnen Kapiteln. Sie beschäftigen sich damit, warum Beleidigungen und Ausgrenzung im Internet schmerzen können und was die Zahlen über die Verbreitung von Cybermobbing zeigen. Anschließend betrachten sie die Stressreaktion des Körpers: Bei einer wahrgenommenen Bedrohung werden Stresshormone ausgeschüttet, Herzschlag und Anspannung nehmen zu. Wiederholte Angriffe können dazu führen, dass Betroffene nur schwer zur Ruhe kommen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist der „Negativity Bias“ – die Neigung, negativen Informationen besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken. Die Schülerinnen und Schüler überlegen, warum eine Beleidigung im Kopf bleiben kann, obwohl jemand auch freundliche Worte hört. Darauf aufbauend setzen sie sich mit möglichen Folgen von Cybermobbing auseinander. Dazu gehören Selbstzweifel, Rückzug und Schlafprobleme; Cybermobbing kann auch zu schweren psychischen Belastungen bis hin zu Depressionen und Suizidgedanken beitragen. Diese Folgen sollten klar benannt und ernst genommen werden.

 

Im letzten Teil lernen die Schülerinnen und Schüler drei Übungen kennen: die 5-4-3-2-1-Methode, das bewusste Anspannen und Loslassen der Muskeln sowie das Kontrollfenster. Sie wählen eine Übung aus und erklären, wie diese ihnen in einem belastenden Moment helfen könnte. Die Übungen können beim Beruhigen und Sortieren der Gedanken unterstützen. Sie beenden das Cybermobbing nicht und ersetzen keine Hilfe durch vertraute Personen oder Fachkräfte.

 

Niemand muss bei diesem Thema persönliche Erfahrungen vor der Klasse schildern oder eine Übung mit eigenen belastenden Erlebnissen ausfüllen. Gespräche und praktische Übungen sollten freiwillig bleiben. Wenn Schülerinnen oder Schüler während oder nach dem Vortrag Gesprächsbedarf zeigen, sollte ihnen eine vertrauliche Ansprechperson angeboten werden. Äußert jemand Suizidgedanken, muss dies ernst genommen und unmittelbar Unterstützung organisiert werden.

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    inkl. MwSt.

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