Doomscrolling stoppen: Übungen
Doomscrolling stoppen: Übungen
Die Unterlage beschäftigt sich mit Doomscrolling und der Frage, wie eine bewusste und selbstbestimmte Nutzung sozialer Medien gelingen kann. Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Strategien kennen, mit denen sie ihre Nutzungsgewohnheiten beobachten, belastende Inhalte besser einordnen und ihren inneren Umgang mit Social Media stärken können.
Einsatz im Unterricht
Zu Beginn lesen die Schülerinnen und Schüler den Einführungstext und besprechen die Reflexionsfragen gemeinsam. Anschließend werden die Übungen nach Kategorien geordnet im Klassenraum ausgelegt. Aus jeder Kategorie wählen die Schülerinnen und Schüler mindestens eine Übung aus, die zu ihrer eigenen Social-Media-Nutzung passt. Diese wird über mehrere Tage als Selbstexperiment im Alltag erprobt. Danach können die Erfahrungen gemeinsam ausgewertet werden. Persönliche Gedanken und Gefühle werden nur freiwillig geteilt.
Einsatz in der Familie
Auch Familien können die Übungen gemeinsam ansehen und passende Selbstexperimente auswählen. Eltern und Kinder probieren die gewählten Übungen mehrere Tage lang aus und sprechen anschließend darüber, welche Gewohnheiten ihnen aufgefallen sind und welche Veränderungen hilfreich waren. Dabei geht es nicht um Kontrolle, Verbote oder eine möglichst geringe Bildschirmzeit. Ziel ist es, die eigene Nutzung besser zu verstehen und einen gesunden, bewussten Umgang mit Social Media zu entwickeln.
Stichworte: Soziale Netzwerke, Doomscrolling
Umfang: 23 Seiten
Klasse: 7 bis 10.
Zeitrahmen: 2-3 Schulstunden




















