Materialpaket: Soziale Medien und mentale Gesundheit - Unterrichtsmaterial
Materialpaket: Soziale Medien und mentale Gesundheit - Unterrichtsmaterial
Cybermobbing: Warnsignale in Chats
In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sich Cybermobbing in verschiedenen Formen manifestieren kann, zum Beispiel durch das Veröffentlichen von Bildern, Videos oder Memes, die darauf abzielen, eine Person zu verspotten, zu isolieren oder zu schikanieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen von Cybermobbing auf das Selbstwertgefühl und das soziale Leben der betroffenen Person zu schärfen und Empathie zu fördern.
Die SuS sollen ein besseres Verständnis dafür entwickeln, was Cybermobbing ist, wie es sich äußert und welche psychischen Auswirkungen es auf die betroffenen Personen haben kann.
Traumtag ohne Handy
In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit der Frage auseinander, wie sie einen Tag ohne Handy gestalten könnten. Sie reflektieren ihre persönlichen Interessen, Aktivitäten und sozialen Kontakte, ohne die Ablenkung durch digitale Medien. Dabei wird die Fantasie angeregt, indem sie ihren „Traumtag ohne Handy“ kreativ gestalten – durch das Malen eines Bildes, das Schreiben eines Textes oder das Basteln einer Szene in einem Karton. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen, bewusster über ihre Freizeitgestaltung nachzudenken und alternative Möglichkeiten für Erholung, Gemeinschaft und kreative Beschäftigung zu entdecken.
Sei du selbst!
In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, wie sie in sozialen Medien authentisch auftreten können. Sie werden sensibilisiert dafür, wie ihre Online-Präsenz ihr reales Selbstbild widerspiegeln sollte und welche Auswirkungen ihre Posts auf das Vertrauen und die Beziehungen zu anderen Menschen haben können. Durch Reflexionen und Diskussionen lernen sie, welche Informationen in sozialen Netzwerken geteilt werden können, ohne die eigene Privatsphäre zu gefährden, und welche Inhalte besser privat bleiben sollten.
Social Media trifft Realität
Die Schülerinnen und Schüler gestalten zu verschiedenen Alltagsthemen jeweils ein optimiertes und ein realistisches Bild. Zu beiden Darstellungen verfassen sie einen passenden Social-Media-Text. Anschließend vergleichen sie die Ergebnisse und untersuchen, wie Filter, Inszenierung und Sprache die Wirkung eines Beitrags verändern.Ziel der Unterrichtseinheit ist es, den Unterschied zwischen medialer Darstellung und tatsächlicher Lebensrealität sichtbar zu machen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Auswirkungen optimierter Beiträge auf ihre Wahrnehmung, Stimmung und ihr Selbstbild. Dabei lernen sie, Social-Media-Inhalte bewusster einzuordnen und sich weniger mit inszenierten Darstellungen zu vergleichen.
Stichworte: Social Media, mentale Gesundheit, PräventionKlasse: ab Klasse 6
Umfang der Unterlage: 55 Seiten
Zeitrahmen: individuell




















